Geburtshilfe

Beschreibung

Geburtshilfe – Betreuung während der Schwangerschaft und Geburt

Geburtshilfe, ein Teilbereich der Frauenheilkunde, beschäftigt sich mit der Überwachung von Schwangerschaften sowie der Vorbereitung, Durchführung und Nachbehandlung von Geburten.

Keine Schwangerschaft gleicht der anderen. Keine Geburt gleicht der anderen. Demzufolge wird durch eine enge Bindung zwischen Mutter und Kind sowie Zusammenarbeit zwischen Fachärzten und der Hebammen in jeder Situation eine optimale Versorgung der Schwangeren und des Neugeborenen ermöglicht.

Durch meine langjährige Erfahrung in der Geburtshilfe biete ich Ihnen in meiner Praxis in Porz Ensen eine individuelle und professionelle Betreuung in allen Belangen im Laufe Ihrer Schwangerschaft und nach der Geburt an.

Leistungen im Rahmen der Geburtshilfe 

Klassische geburtshilfliche Untersuchung der Schwangeren und des ungeborenen Kindes erfolgt mittels vaginaler Tastuntersuchung, Beurteilung des Vaginal-Sekrets mittels Mikroskopie und laborchemisch durch Blut- und Urinabnahme. Wachstums- und Entwicklungskontrollen führt man durch die Palpation, visuelle Einschätzung und mittels Sonographie: Ultraschalluntersuchung ist eine Methode zur bildlichen Darstellung des Ungeborenen mit der Einschätzung der Größe, Gewichtes und Blutversorgung.

Dopplersonografie der Gefäße

Bei der Dopplersonografie auch Doppler-Ultraschall genannt, wird mithilfe eines Ultraschalls die Blutflussgeschwindigkeit und Blutvolumen der mütterlichen (die Gebärmutter versorgenden) und der kindlichen Gefäße untersucht, um die Qualität der Versorgung des Kindes einzuschätzen. Während der Schwangerschaft ist diese Untersuchung in folgenden Fällen besonders wichtig.

Mehrlingsschwangerschaften 

Schwangerschaft bedingtem Bluthochdruck und daraus folgenden Krankheitsbildern 

Diabetes mellitus/ Zuckerkrankheit (vorbestehend oder in der Schwangerschaft festgestellter) 

Verdacht auf Wachstumsstörungen oder Fehlbildungen des Kindes

Information

Ein Vortest und ein „erweitertes Screening“ auf Schwangerschaftsdiabetes (Vortest 50g OGTT) entsprechend der Leitlinien für Gynäkologie und Geburtshilfe und der Diabetologie

Während der Schwangerschaft kann eine spezielle Form von Diabetes, die Schwangerschaftsdiabetes auftreten. Hierbei erhöhen tendenziell die Hormone den Blutzuckerspiegel. Das führt zu einem ebenfalls erhöhten Bedarf an dem Hormon Insulin, welches den Blutzucker/Glucose in den Zellen transportiert. Gelingt es der Bauchspeicheldrüse nicht mehr genug Insulin zu produzieren, sammelt sich die Glucose im Blut. In diesen Fällen sprechen wir von Schwangerschaftsdiabetes oder Gestationsdiabetes. Im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinie ist ein Vortest, sogenannte 50g OGTT (Orale GlukoseToleranz Test), in dem Zeitraum von der 25. Schwangerschaftswoche bis zur 28. Schwangerschaftswoche vorgesehen. Fällt dieser Vortest positiv aus, muss ein tatsächlicher Test (erweitertes Screening, 75g OGTT) durchgeführt werden. Der Vortest ist in ca. 30% der Fälle falsch negativ (die Erkrankung wird verpasst) und in ca. 30% der Fälle falsch positiv (der nachfolgende 75gOGTT zeigt keine diabetische Erkrankung an) Dennoch ist diese Untersuchung sehr wichtig, denn sie kann helfen Schwangerschaftsdiabetes rechtzeitig zu erkennen und entsprechende Ernährungsempfehlungen zu geben.

Selbstverständlich kann man sofort den 75g OGTT durchführen lassen; dies ist zwar sinnvoll, jedoch wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht getragen(Igel Leistung).

Infektionsscreening zur Risikominimierung in der Schwangerschaft 

Mithilfe des Infektionsscreenings können asymptomatische vaginale Infektionen frühzeitig diagnostiziert und therapiert werden, um zu. B. Fehl- und Frühgeburten zu verhindern.

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